Warum bei uns niemand den Hund mitbringt
Über die kleinen Unterschiede, die im Alltag den großen Unterschied machen – und warum manche davon nichts mit gutem Willen zu tun haben, sondern mit Organisation.
„Und Sie kommen wirklich allein?"
Diese Frage bekommen wir öfter, als man denkt. Meist am Telefon, meist ein bisschen zögerlich vorgebracht, als sei sie unhöflich.
Ist sie nicht. Sie hat einen Grund.
Denn was uns Anrufer erzählen, klingt oft ähnlich: Die Hilfe kam mit dem Kind, weil die Kita zu hatte. Oder mit dem Hund, weil er zu Hause nicht allein bleiben kann. Man sagt dann nichts – man will ja nicht kleinlich sein. Aber man sitzt zwei Stunden lang in der eigenen Wohnung und ist Gast im eigenen Wohnzimmer.
Es geht dabei selten um das Kind oder den Hund an sich. Es geht darum, dass die vereinbarte Zeit dann eben nicht mehr ganz Ihnen gehört. Dass jemand nebenbei aufpassen muss. Dass Unruhe entsteht, wo Verlässlichkeit versprochen war.
Bei uns kommt deshalb ausschließlich die Mitarbeiterin – und sonst niemand. Nicht, weil wir etwas gegen Hunde hätten. Sondern weil die Stunde, die Sie gebucht haben, Ihre Stunde ist.
Die Sache mit der Leiter
Ein zweiter Punkt, der viele überrascht: Wir dürfen auf die Leiter steigen.
Das klingt banal, ist es aber nicht. Wer schon einmal versucht hat, jemanden für Fensterputzen oder das Abhängen der Gardinen zu finden, kennt die Antwort: „Das dürfen wir leider nicht."
Dahinter steckt meist kein Unwille, sondern der Versicherungsschutz. Klassische ambulante Pflegedienste sind für Pflege zugelassen, nicht für hauswirtschaftliche Arbeiten in der Höhe. Stürzt dort jemand von der Leiter, wird es kompliziert. Also lässt man es – nachvollziehbar, aber für Sie unbefriedigend.
Wir sind kein Pflegedienst. Wir sind ein anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag, unsere Mitarbeiterinnen sind fest angestellt und für genau diese Arbeiten abgesichert. Deshalb hängen wir Ihre Gardinen ab, waschen sie und bringen sie wieder an. Deshalb kommen Sie an Fenster, die seit Jahren niemand von innen geputzt hat.
Warum jemand kommt, auch wenn jemand krank wird
Die dritte Erfahrung, von der uns Familien berichten: Der Termin platzt. Einmal, zweimal, dann gar nicht mehr. Bei kleinen Anbietern mit ein oder zwei Kräften ist das fast unvermeidlich – wird eine krank, ist niemand da.
Verlässlichkeit ist aber keine Frage des guten Willens. Sie ist eine Frage der Organisation. Deshalb haben wir Dinge, die auf den ersten Blick nach Verwaltung klingen und in Wahrheit den Unterschied ausmachen:
- Zwei feste Ansprechpartner im Büro. Kein Callcenter, keine Warteschleife, keine wechselnden Stimmen. Wenn Sie anrufen, kennt Sie jemand.
- Eigene Dienstfahrzeuge für alle. Klingt nach Fuhrpark, bedeutet aber: Wir sind nicht davon abhängig, ob jemand ein Auto hat oder ob der Bus fährt. Auch nicht aufs Dorf.
- Feste Wochentermine. Gleicher Tag, gleiche Uhrzeit. Sie müssen sich nicht bereithalten.
- Geregelte Vertretung. Fällt jemand aus, kommt jemand anderes. Nicht ideal, aber besser als ein leerer Termin.
- Möglichst immer dieselbe Person. Damit aus „der Haushaltshilfe" ein Mensch wird, den man kennt.
Diese fünf Punkte kosten uns Geld. Ein Dienstwagen für jede Mitarbeiterin ist teurer, als wenn jede mit dem eigenen Auto fährt. Zwei Leute im Büro sind teurer als einer. Eine Vertretungsregelung bedeutet, dass jemand einspringen kann – und dafür muss man mehr Menschen beschäftigen, als man an einem normalen Tag braucht.
Wir halten das für richtig investiertes Geld. Denn was nützt der günstigste Anbieter, wenn dreimal im Quartal niemand kommt?
Und was das alles kostet
Für die meisten Familien: nichts aus eigener Tasche.
Ab Pflegegrad 1 steht Ihnen der Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich zu, ab Pflegegrad 2 oft ein Vielfaches davon. Als anerkannter Anbieter rechnen wir direkt mit Ihrer Pflegekasse ab – Sie strecken nichts vor und füllen keine Formulare aus.
Was Ihnen konkret zusteht, sehen Sie in wenigen Sekunden: Wie viel steht Ihnen zu?
Was wir nicht können
Der Vollständigkeit halber, weil Ehrlichkeit dazugehört: Wir leisten keine Körperpflege und keine medizinische Versorgung. Wir helfen nicht beim Duschen, wir verabreichen keine Medikamente, wir wechseln keine Verbände.
Dafür gibt es ambulante Pflegedienste, und die machen ihre Arbeit gut. Viele unserer Kundinnen und Kunden haben beides – einen Pflegedienst für die Pflege und uns für den Haushalt. Das schließt sich nicht aus, im Gegenteil.
Wir sind die helfende Hand im Haushalt. Und genau darin sind wir richtig gut.
Klingt das nach dem, was Sie suchen?
Rufen Sie an. Wir hören zu, sagen Ihnen ehrlich, ob wir passen, und wenn nicht, wissen wir meistens, wer besser passt. Ganz unverbindlich.
033207 319 636 Persönlich erreichbar, Mo–Fr 8–16 Uhr